Fotograf Lübeck – Ein Blick hinter die Kulissen

Senior SEO Manager und Fotograf

Gerne komme ich dem Wunsch nach, mehr von mir zu verraten, etwa darüber, was mich dazu bewogen hat, mit der Fotografie anzufangen, und was sich generell am Tag bei mir so abspielt.

Hauptberuflich Senior SEO Manager (Web-Analyst)

Des Öfteren werde ich gefragt, wie ein typischer Tag bei mir aussieht. Ich liebe meinen Job als Senior SEO Manager (Web-Analyst). Mit SEO fing ich damals an, als ich meinen ersten Blog vor circa neun Jahren startete: Ich beschäftigte mich damit, wie ich mehr Besucher auf die Seite bekommen könnte. Neben meinem Beruf als Gesundheitskaufmann bildete ich mich weiter fort, habe viel zu dem Thema gelesen, vieles selbst ausprobiert, Seminare besucht und Zertifikate erworben und im laufe der Jahre meine Erfahrungen gesammelt. Meine ersten Webseiten (Domains) verbrannte ich aus Unwissenheit. Was heißt verbrannt? Ich optimierte zu viel auf

 

und an den Seiten und das wirkte sich negativ aus, so dass ich nicht mehr unter den ersten Suchergebnissen zu finden war. Was reizt mich an SEO? Zunächst einmal ist SEO für mich nicht das richtige Wort.

Was „möchten“ Suchmaschinen?

Suchmaschinen möchten dem Suchenden das beste Ergebnis liefern. Ist der Suchende zufrieden, ist es die Suchmaschine auch. Also: Wen gilt es hier zufriedenzustellen? Eine Suchmaschine wird genutzt, wenn man eine bestimmte Fragestellung hat, auf die eine Antwort gesucht wird. Bestenfalls liefert man als Webseitenbetreiber auf der eigenen Seite eine Antwort auf diese Frage. Je mehr potentielle Fragen die eigene Webseite beantwortet, desto mehr Besucher gewinnt man. Ich mag es, dass das Internet aufgrund von Algorithmus-Änderungen nie stillsteht und einem ständigen Wandel unterliegt! Um bereits hier die erste Brück zur Fotografie zu schlagen, die Seite „photography-leinser.de“ wird von mir ständig überarbeitet und mit neuen Texten versehen – (m)ein fortlaufendes Webseitenprojekt. Seit neustem kommt „Wir sind Lübeck“ ein Online Marketing Projekt für Lübecker Geschäfte dazu. Dies als kleiner Abriss zum Thema SEO.

Im Job angekommen!

Ich habe vier abgeschlossene Ausbildungen und musste lange suchen, bis ich den Job fand, der mich glücklich macht und in dem ich mich „angekommen“ fühle. Jeder hat andere Vorlieben, einige sehen die Arbeit lediglich als Mittel zum Zweck und bedauern jede Einbuße an Freizeit.Wenn man aber den Job findet, der einem etwas bedeutet, dann verliert Zeit oftmals an Bedeutung. Ich bin eher perplex, wenn ich auf die Uhr sehe und feststelle, dass wir bereits Nachmittag oder Mitternacht haben! Etwas dauert, solange es dauert. Das Einzige, was ein wenig stört: Dass Körper und Geist Schlaf und Erholung benötigen. Gefühlt könnte ich so viel produktiver sein, wenn der Schlafbedarf reduziert wäre, aber Erholung gehört nun mal dazu.

Wer bestimmt, was gut für einen ist?

Ein guter Freund sagte mir mal (liebe Grüße nach Toronto, „André“!): Du erledigst an einem Tag, was ich in einer Woche erledige. Nun, sicherlich etwas übertrieben, aber es stimmt: Ich arbeite viel und gerne! Nun werden einige sagen, das ist ungesund, und andere, das mache ich auch. Wer kann sagen, was gut oder schlecht, zu viel oder zu wenig ist? Jeder kann meines Erachtens selbst am besten in sich hineinhorchen und beurteilen, was das gesunde Mittelmaß ist. Es gibt Tage, da merke ich auch, dass es zu viel wird. Dann nehme ich mir wieder etwas mehr Zeit und trete kürzer. Ich mag es, produktiv zu sein und am Ende die Arbeit zu analysieren, weiterzurecherchieren, sich weiterzubilden, besser in dem zu werden, was ich gerne mache!

Der Tag eines Senior SEO Managers mit Nebentätigkeit als Fotograf

Wie ein Wochentag bei mir aussieht: Mein Tag beginnt um 06.00 Uhr. Nach dem Klingeln lese ich kurz ein paar Status-Updates auf Facebook, von den Seiten, die ich mir als Favoriten hinterlegt habe, und starte dann in den Tag.

  • 06.00 Uhr: aufstehen
  • 07.00 Uhr: arbeiten als Senior SEO Manager (Web-Analyst)
  • 07.15 Uhr: erster Kaffee – E-Mails und Google-NEWS lesen
  • 07.45 Uhr: sichten der Webmasterkonten aller Webseiten
  • 08.30 Uhr: sichten der Traffic-Zahlen der einzelnen Webseiten und deren Leads
  • 09.00 Uhr: lesen meiner SEO-Alerts-Themen
  • 09.35 Uhr: Daily Stand-up (Meeting)
  • 10.00 Uhr: Weiterentwicklung von Reportings – wöchentliche Lead-Auswertung
  • 12.00 Uhr: Mittag
  • 12.45 Uhr: Absprachen mit Abteilungen zu technischem SEO
  • 13.30 Uhr: arbeiten an einem Nebenprojekt: Satellitenseite
  • 14.30 Uhr: Brainstorming im Team – Umsetzungen für unsere Webseiten 2017
  • 15.00 Uhr: Sichtung und Bereinigung von technischen Fehlern auf Webseiten
  • 16.00 Uhr: Mitbewerberanalysen
  • 17.00 Uhr: Feierabend
  • 17.15 Uhr: einen Blog-Artikel überarbeiten
  • 17.45 Uhr: Neues Projekt: „Wir sind Lübeck“ bearbeiten
  • 18.15 Uhr: Bild des Tages raussuchen für meine Facebook-Fanpage
  • 18.45 Uhr: Essen für den nächsten Tag kochen
  • 19.15 Uhr: Bildbearbeitung mit Photoshop
  • 20.00 Uhr: essen
  • 20.30 Uhr: Chaos in der Küche beseitigen
  • 21.00 Uhr: Sport – Ganzkörpertraining
  • 21.55 Uhr: Bild einstellen auf Facebook
  • 22.15 Uhr: Monitoring der Traffic-Kanäle meiner beiden Webseiten
  • 22.30 Uhr: Sichtung mit Google Webmaster eigener Webseiten
  • 23.00 Uhr: duschen und Feierabend
  • 23.30 Uhr: noch ein wenig lesen, Schäfchen zählen, schlafen

Ich habe meinen Weg gefunden

Für mich ist das der richtige Weg. Ich habe viele Wege gehen müssen, um herauszufinden, was mich erfüllt und glücklich macht. Eins meiner Lieblingszitate ist von Henry Ford: „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ Und ein anderes von Goran Kikic: „Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach.“ Manches sollte sorgsam durchdacht werden, aber ich mag es lieber, Dinge einfach anzugehen!

Musik ist mein stetiger Begleiter

Leider spiele ich kein Instrument und bin selbst so was von unmusikalisch, aber ich liebe Musik, weil sie mich inspiriert! Filmsoundtracks haben es mir besonders angetan – da wären dann die Komponisten Hans Zimmer, Kenji Kawai und Philip Glass zu nennen, von denen ich sehr viel höre. Auf youtube habe ich mir verschiedene Playlists angelegt und ergänze diese stetig, wenn ich mal wieder einen guten Song gefunden habe. Wenn ich in der Städtefotografie unterwegs bin, ist mein MP3-Player stets dabei.

Sport als Ausgleich

Das Training benötige ich als Ausgleich zur Arbeit. Beim Fitnesstraining gehe ich an meine Grenzen –und auch gerne mal drüber hinweg. Sport ist ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben. Vor einigen Jahren entdeckte ich auch das Tauchen für mich, aus Zeitgründen musste ich dieses Hobby aber wieder aufgeben – es galt, Prioritäten zu setzen. Man kann nicht so viele Dinge tun und gleichzeitig auch in allen gut sein. Mein Bestreben ist es, „in etwas gut zu sein“. Für mich ist Wettbewerb etwas Schönes: Sich weiterzuentwickeln und sich mit anderen zu messen, ist wie ein Wettkampf – und ich bin wie bei sportlichen Aktivitäten ungern Zweiter!

Empathie – neue Menschen kennenlernen

Seit 2015 bin ich in Lübeck nebenberuflich als Fotograf tätig. Mein Schwerpunkt liegt Größtenteils auf der Portraitfotografie. Als Fotograf in Lübeck und Umgebung lerne ich berufsbedingt viele neue Menschen kennen. Es macht mir sehr großen Spaß, mich immer wieder neu auf jemanden oder auf eine Situation einzustellen und auf die Wünsche des jeweiligen Kunden einzugehen; als Erstes aber, herauszuhören, was der Kunde für Wünsche hat, um diese danach gemeinsam umzusetzen.