7 Posing Tipps für Models und Fotografen

Das erste Mal vor der Kamera oder generell vor der Kamera zu stehen, kann ein mulmiges Gefühl auslösen. Besonders dann, wenn Du nicht weißt wie Du Dich vor der Kamera bewegen sollst. Einige Tipps und Anregungen findest Du im nachfolgenden Artikel.

Die Verschmelzung von Model und Location

Closeups (Nah ran ans Motiv) ist immer schön. „Aber“ hast Du eine schöne Location, wäre es Verschwendung diese nicht auch mit in Szene zu setzen. Möchtest Du die Umgebung als Bildkomposition mit einbauen, lass ein wenig mehr Abstand und positioniere das Model in dieser Szene.

Tipps für Deine Fotoposen

7 Posing Tipps fürs Shooting

Werden Fotografen gefragt, was sie bei Shootings als besonders schwierig oder aufwendig erachten, ist es meist das Posing. Ratgeber und Anleitungen sind im Netz einige zu finden. Was macht ein gutes Bild (Posing) aus? Gibt es „die“ eine Position, die jedes Bild aufwertet und einen besonderen Ausdruck verleiht?

Um neue Anreize zu finden, ein Buchtipp für Dich: Perfektes Posing mit System von Roberto Valenzuela. Sehr schön erklärt mit vielen praxisnahen Tipps! Roberto Valenzuela empfiehlt, nicht etliche von Posings auswendig zu lernen, sondern sich mit der menschlichen Anatomie zu befassen. Der Körperspannung die eine elegante Haltung ausmacht.

1. Körperspannung für mehr Ausdruck

Der Körperspannung sollte eine sehr hohe Aufmerksamkeit gewidmet werden. Eine elegante und schöne Pose wirkt besonders, wenn Körperspannung vorhanden ist. Die Kür, das Model dabei nicht künstlich oder steif wirken zu lassen. Das ist ein sehr schmaler Grat. Mit etwas Übung, geht Dir das nach und nach in Fleisch und Blut bei Deinen Shootings über.

2. Falten erst gar nicht erst entstehen lassen

  • Oberkörper und Schulter die in Richtung des Fotografen zeigt, mehr in dessen Richtung drehen
  • Dadurch löst sich die Spannung und die Falten in der Halsregion werden abgemildert
  • Oder der Fotograf bewegt sich etwas mehr zur Seite, auch eine Option
  • Frauen mit langen Haaren, können diese so positionieren das der Hals verdeckt ist

3. Mehr Grazie durch Beugung

Arme, Beine und Kopf wirken gebeugt vorteilhafter. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du stehst, sitzt oder liegst. Probiere folgendes Mal aus – bewehrt hat sich das Üben vorm Spiegel

  • Hände in die Hüften und Ellenbogen leicht anwinkeln
  • Oder Hände in (wenn vorhanden) Hosentaschen schieben (hinten oder vorne)
  • Kopf ein wenig seitlich und leicht zur Seite kippen
  • Hüfte nach vorne Kippen lassen, Schwerpunkt auf ein Bein verlagern

4. Nie mehr Doppelkinn

  • Über der Augenlinie fotografieren lassen oder von oben herab. Dadurch wird zum einem das Gesicht etwas schmaler, aber auch das Doppelkinn wird vermindert
  • Drücke die Zunge an den Gaumen
  • Den Kopf leicht nach vorne strecken

5. Ein bezauberndes Lächeln

Es gibt Tage, da fühlt man sich einfach nicht gut. Es gibt keinen bestimmten Grund und dann passiert es, genau an diesem Tag hast Du ein Fotoshooting. Was Du tun kannst, damit es trotzdem schöne Bilder werden:

  • Denk an schöne Momente, Augenblicke oder lustige Situationen
  • Schließe für einen Moment die Augen und öffne sie nach zirka 5-10 Sekunden wieder. Dein Blick wirkt danach frischer und entspannter
  • Finde Dein persönliches Lieblingslächeln. Dazu gehört ein wenig Übung. Probiere aus, mit welchem Lächeln Du Dich am wohlsten fühlst

5. Kleinere Nase zaubern

Um die Nase auf einem Bild kleiner wirken zu lassen, Gesicht leicht abgewandt von der Kamera und nicht frontal in die Kamera schauen

6. Für Gelassenheit und Ausdruck

  • kurz vorm Auslösen, die Augen kurz vorher schließen
  • beim Öffnen der Augen Schultern nach unten
  • Schultern leicht nach hinten ziehen, so dass die Schulterblätter sich annähern
  • leicht einatmen
  • Kopf aufrichten, als wenn jemand wie an einem Band den Kopf leicht nach oben zieht
  • auf das Kinn achten
  • Kopf leicht nach vorne Strecken (Doppelkinn vermindert das Doppelkinn)
  • Positioniere das Model seitlich. Frontal kann wirken, aber eine seitliche Haltung ist meist die bessere Variante

7. Sei keine Kopie – Sei du selbst

Inspirieren lassen ja, aber kopieren „nein“! Wichtig ist es, seinen eigenen Stil zu finden! Es gibt immer wieder einen Stillstand, diese Plateaus sind vollkommen normal – das Gefühl zu haben, sich nicht weiterzuentwickeln – aber mit Hartnäckigkeit, Disziplin und Liebe zur Fotografie, wirst Du Dich weiterentwickeln.

In erster Linie sollten Dir Deine Bilder gefallen. Diese Liebe zum Bild, einer bestimmten Situation, einem bestimmten Ausdruck, kann andere mitreißen. Auch ich suche in meinen Bildern immer wieder nach einem bestimmten Ausdruck. Es ist ein Gefühl von dem ich mich leiten lasse. Ich schaue gemachte Bilder durch und bei vereinzelten Bildern denke ich mir: Ja das ist der Ausdruck, den ich gesucht habe!

Tipps eines erfolgreichen Fotografen

Auf der nachfolgenden Seite von Robert Kneschke, Alltag eines Fotoproduzenten „12 Tipps für Model Posen“ findet ihr eine große Sammlung von Posings die euch inspirieren könnten, für euer nächstes Shooting

Regeln sind zur Orientierung hervorragend, aber Du bist vor Ort und Du entscheidest, ob und wann sie gebrochen werden sollen!

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