10 Tipps für tolle Kinderbilder

Kinder zu fotografieren ist wie die Hochzeitsfotografie, eine ganz besondere Disziplin. Wenn Du selbst Dein Kind fotografieren möchtest, empfehle ich Dir, Dich im Vorwege mit den Einstellungen Deiner Kamera vertraut zu machen. In vielen Fällen ist der Automatikmodus eine gute Wahl. So musst Du Dich nicht lange mit Belichtung, Blende und Verschlusszeit aufhalten. Ein Wimpernschlag und ein besonderer Augenblick ist vorbei! Einige Kameras bieten bereits eine Kinderautomatik an. Auch die Sportautomatik ist gut geeignet um herumtollende Kinder scharf zu fotografieren.

Lieber ein Bild mehr – als eins zu wenig

Wie in der Portraitfotografie, sind es Momente zwischen zwei Aufnahmen die ein besonderes Bild ausmachen. Mit dem Serienbildmodus, bist Du fast auf der sicheren Seite, diesen Moment zu erwischen! Speicherkarten kosten heute kaum noch etwas und Bilder lassen sich bequem auf der Kamera selbst oder am Computer ansehen.

Ein wahrer Schatz – unbeobachtete Momente

Einige Kinder schneiden eine Grimasse, wenn sie eine Kamera sehen oder Lächeln so künstlich, dass es unschön aussieht. Mit einem Teleobjektiv lassen sich Kinder gut aus der Ferne fotografieren. Wenn Kinder mit etwas beschäftigt sind und gar nicht merken dass sie fotografiert werden, kannst Du in Ruhe Bilder von ihnen machen. Teleobjektive verleihen dazu Deinem Bild ein schönes weiches Bokeh.

Experimentiere mit Einstellungen und Blickwinkeln

Aufgrund der Größenunterschiede, werden Kinder häufig von oben fotografiert. Begib Dich selbst auf ihre Höhe, in dem Du auf Deine Knie gehst oder Dich ganz auf den Boden legst. Wie in der Makrofotografie ergeben sich ganz neue Einblicke, in die Welt Deines Kindes. Nachfolgend einige Tipps für gute Kinderbilder.

10 Tipps für tolle Kinderbilder

  • Um Dich mit den Kameraeinstellungen vertraut(er) zu machen, eignet sich auch gut ein schlafendes Kind
  • In der Ruhe liegt die Kraft, nimm Dir Zeit und verursache keinen Stress
  • Habt Spaß zusammen – Beschäftige das Kind oder albere mit ihm herum
  • Fotografiere auf Augenhöhe oder darunter (Froschperspektive)
  • Nutze unbeobachtete Momente – geht zum Beispiel zusammen in den Zoo
  • Eine Hilfsperson ist immer gut und sorgt für Ablenkung
  • Halte Deine Kamera immer griffbereit
  • Kind(er) nur fotografieren wenn es ihm/ihnen gut geht
  • Niemals ein Kind auffordern für ein Bild zu Lächeln oder zu Lachen
  • Wenn möglich eher zum Abend hin oder frühen Morgen fotografieren. Dann ist das Licht nicht zu grell, wodurch Kinder (wie auch Erwachsene) anfangen stark zu blinzeln

Wenn alle Stricke reißen

Ob kein Talent oder schlichtweg keinen Spaß an der Fotografie heißt nicht, das es keine schönen Kinderbilder geben muss. Es gibt noch den „Plan B“ und der heißt: Sich einen Fotografen seines Vertrauens zu suchen! Seit kurzem habe ich das Glück, bei Bedarf mit verschiedenen Visagistinnen aus Lübeck, Kiel und Hamburg zusammenzuarbeiten. Wenn Du einen Kinderfotografen suchst freue ich mich von Dir zu hören oder zu lesen!

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