Tipps für mehr Kreativität in der Fotografie

Das Gefühl des sich auf der Stelle zu bewegen, sich in der Fotografie nicht weiterzuentwickeln. Dieses Gefühl hat wahrscheinlich jeder ambitionierte Fotograf bereits einmal erlebt. Diesen Zustand kenne ich gut aus dem Sport und er heißt „Plateau-Effekt“ oder „Plateau-Ebene“. Ich habe den Anspruch an mich selbst in etwas gut zu sein. Wenn mir etwas nicht gegeben ist, eigne ich es mir durch stetiges lernen an. Stets nach dem Motto „Learning by doing“.

Finde Deinen eigenen Bildstil

Es ist wichtig, seinen eignen fotografischen Stil zu finden. Zwar nach links und rechts zuschauen was gerade für Bildstile angesagt sind, aber dies nur als Ideengeber für sich zu nutzen. Viele Bilder die im Netz rotieren, ähneln sich im Stil und Aufbau. Diese Eindrücke lassen sich wunderbar in die eigene Arbeit transportieren.

Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Wer für etwas Feuer und Flamme ist (für etwas brennt), kann dieses Feuer auch in anderen entfachen. Oder wird es leichter haben dieses Feuer zum Zündeln zu bringen. Wenn ihr begeistert vom Endresultat eures Bildes seid, das Bild eure Leidenschaft transportiert, wird es die Leidenschaft auch in anderen wecken. Probiert es aus! Es sind so viele gute und junge Fotografen dort draußen. Absolut begeistert bin ich von Julian Amann. Ein sehr junger, aber begnadeter Fotograf. Ein wunderbares Auge und die Bildbearbeitungen sind traumhaft schön. Zu so viel Talent kann ich ihn nur beglückwünschen!

Der Kreativlosigkeit entfliehen

Mit Druck geht so gut wie gar nichts. Für manche Prozesse mag es produktiv sein, was aber die Kreativität anbelangt ist Druck die falsche Wahl! Was ihr tun könnt, wenn ihr merkt, es geht gerade mal nicht weiter:

Motivation für die Fotografie

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  • Tipp 1: Die Serie oder das Bild eine Zeit liegen lassen und sich anderen Projekten widmen (sofern es die Zeit (Auftragsarbeit)) zulässt. Nehmt euch nach einiger Zeit das besagte Bild oder die Bildserie erneut vor. Probiert verschiedene Bildschnitte aus, was habt ihr in der letzten Zeit gelernt und erlebt. Lasst all die neuen Eindrücke in die neue Bearbeitung mit einfließen.
  • Tipp 2 : Wenn ihr einen Stillstand bemerkt, schnappt euch eure Kamera, ladet eure Lieblingsmusik auf einen Stick und geht nach draußen. Entscheidet euch spontan draußen was ihr fotografieren möchtet. Führt die Kamera nur Proforma mit. Selbst wenn ihr kein Bild macht, ist es auch kein Beinbruch. Hauptsache ihr konntet ein wenig entspannen!
  • Tipp 3: Lasst euch neu inspirieren! Sei es im Netz oder über Youtube, als auch über Bücher. Ein Buch, das auch in meinem Bücherregal steht ist das Buch „Die besten Bilder internationaler Amateurfotografen und wie sie entstanden sind“. Dazu gebe ich euch den Tipp. Es muss nicht immer neu sein, auch bereits gelesene Bücher sind von sehr guter Qualität, aber wesentlich preisgünstiger!

Fazit: Lasst euch Zeit und bleibt am Ball! Nun, das hört sich banal an, aber entspricht der Wahrheit. Nehmen wir noch mal den bereits genannten Fotografen Julian Amann als Beispiel. Jedes einzelne Bild spricht für sich und sprüht vor Kreativität. Nun könnte man sagen „da werde ich nie hinkommen“ oder „das schaffe ich nicht“, aber mit genügend Übung und Ehrgeiz kann jeder ein kleiner Künstler werden, man muss nur fest an sich glauben! Und etwas dafür tun, den wenigsten fällt es einfach so in den Schoss!

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