Wichtige Anforderungen bei der Erstellung eines Passbildes

Das Einwohnermeldeamt benachrichtigt einen vor Ablauf eines Passes oder Personalausweises. Worauf ist zu achten und welche Richtlinien müssen eingehalten werden? Nachfolgend erfährst Du, worauf bei der Erstellung eines biometrischen Passbilds zu achten ist. nachdem Du diesen Artikel gelesen hast, kannst Du für Dich selbst bewerten, ob Du selbst das Bild machen kannst oder Dich an einen Fotografen wenden solltest.

Die Biometrietauglichkeit des Passbildes

Neue Richtlinien an Ausweisdokumente. Die damit verbundenen Anforderungen für Ausweisdokumente haben sich seit 2010 verschärft. In Deutschland ist es vorgeschrieben, ein biometrisches Passbild für Ausweisdokumente zu benutzen. Das Bundesministerium des Innern in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt geben vor, welchen Richtlinien das biometrische Passbild entsprechen muss. Die Richtlinien werden im §4 des Passgesetzes vorgegeben. Bereits am 01. November 2005 wurde die Grundvoraussetzung für das biometrische Passbild geschaffen.

Nach diesen Vorgaben ist es weiterhin möglich, biometrische Passbilder selbst anzufertigen oder anfertigen zu lassen. Egal, für welche Methode sich entschieden wird, muss sich an die internationalen Vorgaben der Biometrietauglichkeit gehalten werden. Wenn Du auf Nummer sicher gehen möchtest, dass alle diese Voraussetzungen erfüllt werden, solltest Du einen Fotografen aufsuchen. Hier findest Du mein Angebot für ein biometrisches Passbild.

Biometrietauglichkeit eines Passbild

Anforderungen an ein biometrisches Passbild

Größenangaben des Passbilds

  • Größe des Bildes 3,5 x 4,5 cm
  • Das Gesicht sollte etwa 70 bis 80 Prozent des Bildes einnehmen
  • Die Kopfhöhe auf dem Bild darf zwischen 3,2 bis 3,6 cm (0,9 bis 1,3 Abstand des Kopfs zum oberen Rand
  • Zentrale Positionierung des Kopfes

Kontrast und Schärfe des Fotos

  • Das Bild sollte eine durchgehende Schärfe haben. Die Gesichtszüge sollten gut zu erkennen sein
  • Das Gesicht und die Haare sollten sich gut vom Hintergrund absetzen
  • Keine Unter- oder Überbelichtung

Ausleuchtung der Person

  • Das Gesicht muss vollständig ausgeleuchtet sein
  • Es dürfen keine Reflexionen oder Schatten vorhanden sein
  • Besondere Schwierigkeit bei Brillenträgern
  • Keine roten Augen

Der Hintergrund

  • Ein wichtiger Bestandteil des Bildes in Bezug auf Kontrast, ist die Wahl des Hintergrundes
  • Neutraler Hintergrund
  • Einfarbig
  • Sollte sich von den Haaren absetzen
  • Gut geeignet ist ein grauer Hintergrund
  • Keine weiteren Personen im Hintergrund

Die Qualität des Bildes

  • Eine entscheidende Bedeutung des Passbildes ist die Qualität
  • Die Druckauflösung sollte mindestens 600dpi betragen
  • Das Bild darf in schwarz/weiß und Farbe gedruckt werden
  • Das Bild darf weder geknickt werden, noch dürfen Farbstiche zu erkennen sein

Gesichtsausdruck und Kopfposition

  • Der Blick der Person ist geradeaus gerichtet, der Kopf mittig auf dem Bild ausgerichtet
  • Geschlossener Mund und neutraler Gesichtsausdruck ist Pflicht
  • Haare dürfen das Gesichtsfeld nicht verdecken

Kopfbedeckung

  • Eine Kopfbedeckung ist nur unter religiösen Gründen geduldet/erlaubt
  • Das Gesicht muss von der Stirn bis zum Kinn frei bleiben

Kinder und Babys

  • Kinder die das 10. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
  • Die Gesichtshöhe darf 50 bis 80 Prozent des Bildes betragen
  • Die Größe des Gesichts sollte zwischen 2,2 bis 3,6cm betragen
  • Bis zum vollendeten 6. Lebensjahr gibt es keine Vorgaben
  • Lediglich auf die Zentrierung des Kopfes sollte geachtet werden
  • Keine Spielsachen mit im Bild
  • Blick geradeaus

Nützliche Informationen der Bundesdruckerei

Die Bundesdruckerei hat dazu eine sehr anschauliche Mustertafel als PDF bereitgestellt, auf der sich sehr gut erkennen lässt, welche Voraussetzungen ein biometrisches Passbild erfüllen muss.

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