Selbstständigkeit als Fotograf

Vom Angestellten in die Selbstständigkeit

Mein Physiklehrer Herr Becker sagte damals, nachdem wir ihm wieder mal einen Streich gespielt hatten: „Aus Euch wird nie was werden“. Er hatte dies zwar im Affekt gesagt, aber dennoch habe ich mir seine Aussage als Ansporn genommen, aus mir mehr zu machen.

In diesem Artikel liest Du etwas über meinen Weg in die Selbstständigkeit (Partnerlink), meine Beweggründe dazu und welche Überlegungen damit verbunden waren. Am Ende des Artikels verrate ich Dir meine 10 Tipps, mit denen ich als heutiger Fotograf in Lübeck Erfolg habe.

Selbstständigkeit als Fotograf

Viele Ausbildungen, Irrwege und Erfahrungen

Nach diversen abgeschlossenen Ausbildungen arbeitete ich zuletzt sechs Jahre für einen Finanzdienstleister als SEO-Manager und Web-Analyst. Eine gute, schöne und lehrreiche Zeit. Rückblickend, angefangen mit meiner ersten handwerklichen Ausbildung, frage ich mich nicht: Was wäre gewesen, wenn… Wozu sollte ich mir noch diese Frage stellen? Kann ich damit die Vergangenheit beeinflussen? Nein, aber ich habe es in der Hand, aktiv meine Zukunft zu gestalten und das ist es, worauf ich meine Energie und meinen Fokus lenke.

Ich profitiere von meinen Erfahrungen aus der Vergangenheit und schaue nach vorn. Misserfolge hatte ich einige in den vergangenen 25 Jahren zu verbuchen, aber ich habe aus Fehlern gelernt. Wenn ich zu Boden ging, stand ich stets gestärkt wieder auf. Keiner außer Dir ist für Dein Glück (Partnerlink) verantwortlich. Du hast es selbst in der Hand. Ja, jeder von uns hat sein Päckchen zu tragen, aber nimm dies nie als Ausrede, warum etwas nicht funktioniert. Alles im beruflichen Sinne ist möglich, wenn Du es wirklich willst. Es kommt nur darauf an, wie Deine Einstellung dazu ist und was Du bereit bist, für dieses berufliche Ziel zu tun.

Alles hat seine Vor- und Nachteile

Man muss für sich eine grundlegende Entscheidung treffen: Möchte man angestellt sein und für die Ziele eines anderen arbeiten oder seine eigenen Ziele verfolgen? Einfach gesagt, als Angestellter hat man meist geregelte Arbeitszeiten und kann nach Feierabend den Stift fallen lassen. Nach mir die Sintflut also. Man bekommt stetig sein monatliches Gehalt überwiesen und muss sich um nichts weiter kümmern.

Einfach nur arbeiten und den Stift fallen lassen, war nie der Anspruch an mich selbst und meine Arbeit. Ich habe stets mein Herzblut in meine Arbeit und mein Tun einfließen lassen. Wenn ich mich einem Job verschrieben hatte, dann sollte dies gewinnbringend für das Unternehmen sein. Dabei behielt ich immer die Wirtschaftlichkeit meines Handelns im Blick.

Leider hat man das Umfeld nicht in der Hand, man kann es nicht beeinflussen. Was nützt es, wenn man alles gibt, aber andere nur mit Anwesenheit, Dienst nach Vorschrift glänzen, keine eigenen Ideen einbringen und unwirtschaftlich denken? Das macht auf Dauer unzufrieden. Diese Erfahrung habe ich in der Vergangenheit gemacht.

Fotografie als Ausgleich

Fotografie als Ausgleich

Vor einigen Jahren, als ich „made in kiel“ mit einem Kollegen zusammen gründete, hatte ich das Ziel, Kieler Unternehmen bekannt zu machen und ein ganzheitliches und gemeinsames Marketing-Portal aufzusetzen. Das Problem war, der Kollege und die freien Mitarbeiter hatten nicht zu 100 Prozent Feuer gefangen.

Es kostete mich viel Zeit, die Vision zu teilen und ihnen das Potential aufzuzeigen. Auf Dauer machte es mir keinen Spaß, weshalb ich meinen Anteil überschrieb und das Projekt für mich abschloss. Eine lehrreiche Erfahrung, da einige tausend Euro aus meiner eigenen Tasche in dieses Projekt geflossen waren – am Ende ohne Ertrag! Doch was hat die Fotografie damit zu tun? Damals wie heute, benötigte man Bilder für die Webseite und Social-Media-Kanäle. Ich fing also an, zu knipsen. Erst mit einer kleinen digitalen Kamera, dann mit der ersten kleinen Halbformatkamera.

Vom Hobby als Fotograf in die Selbstständigkeit

Damals in Kiel musste ich eine Entscheidung treffen. Die Jobperspektiven in Kiel sahen schlecht aus. Anders verhielten sich die beruflichen Aussichten in Hamburg, aber letztlich erhielt ich aus Lübeck ein attraktives Jobangebot, das ich bei einem Finanzdienstleister annahm. Ich bin kein Fan von großen Städten und mag die Nähe zur Ostsee, weshalb Lübeck für mich bis heute interessanter und schöner ist als Hamburg.

In meiner Freizeit widmete ich mich zunächst der Makrofotografie, nach einiger Zeit dann der Stadtfotografie. Einige Wochen und Monate später kam ich zur Portraitfotografie. Mir macht es einen Riesenspaß, mit Menschen zu kommunizieren und mit ihnen zu arbeiten. Ich fuchste mich mehr und mehr in die Fotografie ein. Es war ein langer Weg und ich lerne auch heute noch stetig dazu. Anfangs besuchte ich viele Kurse und buchte diverse Einzelcoachings, um mein fotografisches Wissen nach und nach zu erweitern und zu vertiefen.

Aus dem Hobby wurde die Teilselbstständigkeit

Nebenberuflich war ich neben meinem Job als Fotograf tätig. Ich erweiterte stetig meine Webseite und widmete mich dem Online-Marketing und der Vermarktung meiner Dienstleistung als Fotograf. Diszipliniert baute ich an den Abenden die Reichweite meiner Webseite aus. Ich optimierte, ich schrieb Texte und arbeitete Aufträge von Kunden ab.

Teilselbstständigkeit

Ich investierte Stunden in den Ausbau der Webseite und Social-Media, die man nicht zählen darf. Anfänglich war es mein Ziel, einen guten Nebenverdienst aufzubauen, da ich es satt hatte, auf jeden Cent achten zu müssen. Kosten für eine Autoreparatur oder eine neue Waschmaschine mussten bezahlt werden. Wenn das Geld nicht so locker sitzt, ist dies auf Dauer unbefriedigend. So war es zumindest für mich.

Deine Webseite als Vermarktungstool

Meine SEO-Kenntnisse und langjährige Erfahrung in diesem Bereich wand ich auf meine eigenen Webseiten an. Durch diesen praktischen Aspekt der Arbeit lernte ich stetig dazu, wovon auch stets meine Arbeitgeber profitierten. Theorie ist gut, ersetzt aber nie die Praxis. Meine Webseite und die Reichweite wuchsen und wachsen bis heute.

Auch heute kommen stetig mehr Kunden dazu. Neben meiner Fotografie-Seite ließ mich das Projekt „made in kiel“ nie ganz los. Es ist immer noch eine Herzensangelegenheit von mir, ein Portal zu schaffen, das die ortsansässigen Firmen vereint und mit dem gemeinsam eine Reichweite aufgebaut wird, die für ein einzelnes Unternehmen nicht möglich oder mit sehr hohen Kosten verbunden wäre.

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Wir sind Lübeck als zweites Projekt im Online-Marketing

Seit zwei Jahren baue ich das Projekt „Wir sind Lübeck“ auf und aus. Die Digitalisierung und die Möglichkeiten des Online-Marketings sind für viele Unternehmen noch böhmische Dörfer. Es bedarf viel Erklärung, warum Online-Marketing wichtig ist und eine Webseite mehr ist als nur eine digitale Visitenkarte, wenn man wirklich ernsthaft darüber Kunden oder Bewerber generieren möchte.

Dass dies nicht nur Theorie ist, lässt sich anhand meiner Webseite beweisen. Auch ich erhalte einige Bewerbungen im Jahr. Da ich aber bisher keine Mitarbeiter einstelle, verweise ich gerne auf die Lübecker Firma Jürs GmbH – Der Collisionsspezialist. Michael Scharnberg betreue ich seit einem Jahr mit meinen Freelancern im Bereich Online-Marketing und der Erfolg spricht für sich. Dieser Erfolg lässt sich nachlesen unter: Mehr Kunden und Bewerbungen durch Online-Marketing.

Netzwerken, um weitere Kunden zu erschließen

In Lübeck netzwerke ich viel und erreiche damit neue Kunden. Darüber bekam ich meine ersten Kunden im Online-Marketing. Mittlerweile betreue ich einen Kunden seit über einem Jahr und zwei weitere seit sechs bzw. zwei Monaten. Somit setzt sich mein monatliches Gehalt aus der Dienstleistung Fotografie und dem Online-Marketing zusammen. Zwei Leidenschaften (SEO und die Fotografie), die mich seit gut einem Jahrzehnt begleiten und die nun meine Selbstständigkeit finanzieren – im wahrsten Sinne des Wortes, mir mein täglich Brot sichern.

Passives Einkommen über Affiliate-Marketing

Affiliate-Marketing ist kurz gesagt, bezahlte Werbung. Bei der Vermittlung eines Kunden (z.B. über die Webseite) bezahlt ein Unternehmen eine Provision. Der Kunde zahlt dafür nicht mehr, aber ein Unternehmen entrichtet bei der Vermittlung des Kunden je nach Produkt oder Dienstleistung eine kleine Summe an den Affiliate-Marketer. Dieses Werkzeug setze ich auf meinen Webseiten ein und verdiene somit monatlich einen zusätzlichen Betrag. Wie viel dies ist, könnt ihr nachlesen unter: Einnahmen über Affiliate Programme.

Auch wenn das Ganze unter dem Begriff „Passives Einkommen“ läuft, so ganz ohne Zutun fließt natürlich kein Geld in meine Kasse. Man muss auch hierfür arbeiten und einen sogenannten Mehrwert für eine Zielgruppe schaffen. In den meisten Fällen ist dies Content (ein oder mehrere Artikel) zu einem bestimmten Thema. Wenn man hierzu eine Expertise hat oder eine gemachte Erfahrung teilt, profitieren davon andere, die an diesem Thema interessiert sind; sie können also Informationen erhalten. Dazu sehen sie eine eingebundene Empfehlung, in Form von eingebauter dezenter Werbung. Wenn hierüber nun ein Kauf erfolgt, erhalte ich eine kleine Provision.

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Selbstständig als Fotograf – was heißt das?

Wer sich mit dem Thema Selbständigkeit beschäftigt, wird sich früher oder später mit Betriebswirtschaft und Wirtschaftlichkeit auseinandersetzen müssen. Damit beschäftigte ich mich schon seit einigen Jahren, aber es kam auch einiges Neues für mich dazu, wie etwa die Kalkulation der monatlichen Ausgaben, Dinge wie Rente, Krankenversicherung und Versicherungen im Allgemeinen. In einer Excelliste trage ich meine Ausgaben und Einnahmen ein. So kann ich abschätzen, was ich pro Monat Netto verdiene. Dies deckt sich weitestgehend mit meiner jährlichen Steuererklärung, die durch das Steuerhaus gemacht wird.

Vom Kleinunternehmer zum Unternehmer

Als Kleinunternehmer darfst Du bis 17.500 Euro pro Jahr verdienen und musst keine Mehrwertsteuer auf Deinen Rechnungen ausweisen. Als Unternehmer musst Du hingegen die Mehrwertsteuer auf Deine Rechnungsbeträge addieren und bist vorsteuerabzugsberechtigt. Dazu musst Du die Vorsteuer ans Finanzamt überweisen. Wie dies erfolgt, ist relativ simpel. Du gibst dem Finanzamt eine Info, dass Du im kommenden Jahr eine Summe X erwartest und daraufhin teilt Dir das Finanzamt mit, in welchen Abständen Du die Vorsteuer abführen musst. Dies geschieht in der Regel einmal pro Monat oder einmal pro Quartal.

Krankenversicherung – gesetzlich oder privat?

Das ist eine Frage, mit der ich mich sehr lange beschäftigt und diverse Informationen dazu gelesen habe. Lange Rede kurzer Sinn, diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Ich habe mich für die private Krankenversicherung entschieden. Ich bin hier umfangreicher versorgt und die Dynamik nach oben im Alter ist weitestgehend stabil. Auch die gesetzliche Krankenversicherung steigt mit der Zeit. Was in der Zukunft sein wird, kann keiner sagen. Wo die Beiträge hingehen, lässt sich nicht exakt vorhersagen.

Rentenversicherung – privat oder gesetzlich?

Wie einst Norbert Blüm sagte: Die Rente ist sicher… Heute wissen wir, dass Herr Blüm es damals mit der Wahrheit wohl nicht so ernst genommen hat. Wirf dazu einfach mal einen Blick auf die jährliche Mitteilung der Rentenversicherungsanstalt, wie hoch Deine monatliche Rente voraussichtlich ausfallen wird. Ziemlich traurig, oder? Zwar müsste ich nicht mehr in die Gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, leiste aber einen freiwilligen Beitrag. Ich möchte nicht, dass ich im Alter auf Sozialleistungen angewiesen bin. Daher habe ich mich für weitere zusätzliche private Rentenabsicherungen entschieden.

Ich zahle in eine private Rentenversicherung bei zwei Gesellschaften und investiere in Aktien. Die Hochrechnungen sind auch hier geschätzt, auf Grundlage der derzeitigen Gewinne und Prognosen für die Zukunft. Dazu gibt es noch bei beiden Verträgen eine garantierte Rente. Nach einem Gespräch bei der Rentenversicherungsanstalt habe ich für mich beschlossen, auch noch einen monatlichen Betrag in die gesetzliche Rente einzuzahlen. Somit zahle ich monatlich in drei Rententöpfe.

Alle Rentenverträge zusammen (privat und gesetzlich) ergeben meine zukünftige Rente. Vorausgesetzt, ich bleibe gesund und kann die ganze Zeit Ertrag erwirtschaften, sieht es ganz gut aus mit meiner Rente. Ob dieser Betrag bei steigender Inflation und steigendem Mietspiegel ausreicht, werde ich aber erst in 25 Jahren wissen.

BU – Berufsunfähigkeitsversicherung

Für den Fall, dass man nicht mehr arbeitsfähig ist, sollte man sich absichern. Auch hier habe ich mich belesen und die Empfehlung lag bei 70 Prozent des Nettoeinkommens. Daraus resultiert ein monatlicher Beitrag, der an die Versicherung geht. Somit kommt zur Ausgabenseite noch die Berufsunfähigkeitsversicherung dazu.

Preisgestaltung eines Fotografen

Summa Summarum: Einnahmen und Ausgaben

Rückblickend für das Jahr 2019 – mit Blick in die Zukunft – habe ich meine monatlichen Ausgaben und Einnahmen gut vor Augen. Ab dem 01.01.2020 werde ich komplett selbstständig sein. Die Zahlen sehen gut aus und ich bin mir sicher, dass sich das Wachstum weiter so positiv entwickeln wird. Wie es am Ende genau in Zahlen aussieht, werde ich nach Abschluss des Jahres 2020 veröffentlichen.

Wie es als Kleinunternehmer bei mir aussah bzgl. Stundenlohn und wie sich dieser errechnet, kannst Du hier nachlesen: Welcher Preis ist für Fotografen angemessen.

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Meine 10 Tipps an Dich, wenn Du Dich als Fotograf selbständig machen möchtest

  1. In den meisten Fällen sind eine eigene Webseite sowie weitere ausgewählte Kanäle, wie z.B. Instagram und/oder Pinterest eine gute Wahl. Achte darauf, dass Du den Kanal auch bespielst, für den Du Dich entscheidest. Oder Du claimst diesen erstmal, Du sicherst Dir also Deinen individuellen Kanalnamen. Nutze diesen, wenn es Deine Zeit erlaubt oder lasse dies von jemand anderem erledigen. Ich nutze zum Beispiel meine Webseite und den Google myBusiness Eintrag. Darüber erhalte ich viele Anfragen für Shootings. Um meine Artikel zu verbreiten, nutze ich sowohl B2B als auch B2C. Im Bereich B2B sind das XING und LinkedIn, im Bereich B2C Facebook, Pinterest und Instagram. Wie viel Zeit Du für einzelne Nutzungen veranschlagen musst sowie weitere Tipps, kannst Du hier nachlesen:
  1. Texterstellung: Mehr Reichweite durch gute Artikel
  2. Content-Marketing: Wie man Besucherzahlen steigern kann
  3. SEO-Agentur finden: So findest Du eine gute SEO-Agentur
  4. Local SEO: Was ist Local SEO?
  5. Social Media Marketing Wie erhöht man die Reichweite durch Social Media Marketing
  6. Facebook Fanpage: Aufwand und Kosten einer Facebook Fanpage
  7. Digitalisierung Lübeck: Wirtschaftlicher Erfolg bremst häufig die Digitalisierung
  8. Transparenz durch Tracking: Mehr Kunden durch eine höhere Transparenz
  9. Homepageerstellung: Schnell eine Homepage erstellen
  1. Baue die Reichweite stetig aus, denn der Wettbewerb steht niemals still. Überall dort, wo es etwas zu holen gibt, sich Kunden tummeln, tummeln sich auch Dienstleister. Es ist selten ein Stillstand zu erwarten. Baue Deine Reichweite stetig aus und plane genügend Zeit hierfür ein. Eine Webseite zum Beispiel benötigt stetig neue Inhalte. Alte Inhalte müssen überarbeitet werden. Updates müssen aufgespielt werden usw. Dazu kommen immer wieder rechtliche Bestimmungen, die für die Seite umgesetzt werden müssen. Die Pflege einer Webseite ist ein nicht zu unterschätzender Zeitfaktor.
  2. Erweitere Deine Reichweite, indem Du mit Gleichgesinnten und anderen Unternehmen kommunizierst. Sieh Dich in Deiner Stadt um. Wo gibt es Treffen, an denen Du teilnehmen und neue Kontakte knüpfen kannst? Eine Webseite und deren Auffindbarkeit ist eine sehr gute Sache, aber auch der persönliche Kontakt ist wichtig. Sei präsent – On- und auch Offline.
  3. Behalte Deine Zahlen im Auge. Über ein Tracking kannst Du prüfen, wie zum Beispiel die Konvertierung über die einzelnen Kanäle erfolgt. Damit ist es für Dich leichter abzuschätzen, welche Kanäle gut und welche weniger gut geeignet sind. Damit hast Du ein sehr wichtiges Instrument, mit dem Du Deine Marketingausgaben besser steuern kannst. Dieses Instrument wird immer noch von sehr vielen Unternehmen sämtlicher Branchen unterschätzt und häufig gar nicht eingesetzt.
  4. Auch Social-Media (Partnerlink)ist ein gutes Medium. Prüfe für Dich, zum Beispiel über das soeben genannte Tracking, welcher Kanal für Dich am meisten Sinn macht. Damit kannst Du Deine Inhalte besser streuen und mehr Aufmerksamkeit generieren. Hüte Dich aber davor, zu werbelastig zu agieren. In erster Linie wollen die meisten Personen eher aktiv konsumieren, als zum Beispiel über Facebook mit Werbung vollgeballert zu werden. Hier kannst Du zum Beispiel Deine Ergebnisse veröffentlichen. Und durch diese Aufmerksamkeit können Follower zu Kunden werden.
  5. Übereile nichts. Wie sagt man so schön, Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Es ist ein langer und auch harter Weg. Es verlangt Dir viel ab und ist mit sehr viel Arbeit verbunden. Glaube an Dich und Deine Leistungen. Es wird immer Menschen geben, die Dich mit ihrer Negativität (Partnerlink) runterziehen wollen. Höre nicht auf sie. Suche nach Menschen für Dein Umfeld, die Dich fördern, am besten solche, die das erreicht haben, was auch Du möchtest. Umgebe Dich mit positiv denkenden Menschen und arbeite fleißig und hart an Deinem Ziel. Dann wirst auch Du erfolgreich sein, in dem, was Du tust.
  6. Ehrlich, leicht ist es nicht, aber wenn Du an Dich glaubst, Dein Dienstleistungsangebot gut ist und Du hart dafür arbeitest, kannst Du Dein Business ausbauen und zu etwas Großem machen. In Sachen Webseite kann ich Dir sagen, dass es bei mir etwa zwei Jahre gedauert hat, bis sie die Reichweite hatte, die ich mir anfangs als Ziel gesetzt hatte. Du siehst, es ist nichts, was man per Schalter umlegen kann, es dauert seine Zeit und verschlingt sehr viel Zeit und Kraft.
  7. Achte auf die Inhalte Deiner Webseite. Eine Webseite benötigt Inhalte. Lass Dich auch hierbei von anderen Webseiten inspirieren. Worüber haben andere geschrieben und wie kannst Du dies für Deine Webseite nutzen? Im Laufe der Zeit wirst Du eigene Themen finden und musst nur noch wenig bei anderen schauen. Ohne Inhalte jedoch, wirst Du keine Besucher auf Deiner Webseite generieren. Und um Reichweite und Kunden zu erhalten, benötigst Du Besucher auf Deiner Seite und/oder Deinem jeweils gewählten Kanal.
  8. Denke positiv. Es wird auch Zeiten geben, in denen Du alles hinwerfen möchtest. Auch in diesem Fall, ich weiß es klingt komisch, denke positiv. Sag Dir, dass Du Freude hast, an dem, was Du tust, Du liebst, was Du tust. Damit kannst Du Dein Hirn überlisten. Gutes verursacht Gutes. Positive Gedanken (Partnerlink)spiegeln sich nach außen und ziehen Gutes an. Lange Zeit dachte auch ich, das sei Hokuspokus, absoluter Unsinn, aber seitdem ich meine Denkweise geändert habe und mich nicht mehr von Angst und Unsicherheit beherrschen lasse, widerfährt mir Positives. Das hat wenig mit Glück zu tun, das ich auf einmal habe, sondern mit der persönlichen Einstellung – auch, wenn manche Aufgaben mühselig sind. Ändere Deine Einstellung dazu. Was denkst Du beispielsweise, wenn ein Marienkäfer auf Deinem Handrücken sitzt? Du denkst sicher, Oh, wie schön. Was würdest Du aber denken, wenn eine dicke Spinne oder Kakerlake auf Deinem Handrücken krabbeln würde? Du würdest bestimmt Ekel empfinden. So kannst Du auch mit Deiner persönlichen Einstellung arbeiten, es ist immer Deine Einstellung!
  9. Erstelle einen Masterplan – zum Beispiel über ein Visualisierungsbord, auf das Du immer wieder schauen kannst. Dieses sollte sich in Deiner unmittelbaren Umgebung befinden, so dass es immer wieder in Deinem Blickfeld auftaucht. Hier solltest Du groß denken: Was möchtest Du erreichen, wie sehen Deine Träume aus?
    Ich habe hier mein Bürowunsch angehangen, die Wohnung, in der ich leben möchte, das Auto, das ich fahren möchte, wie das Team aussehen sollte, mit dem ich zusammenarbeiten möchte und welches Gehalt ich anstrebe. Ich hatte 2019 zwei große Kredite laufen. Ich habe mir hier angepinnt, bis wann ich diese getilgt haben möchte. Und ich kann Dir sagen, es funktioniert. Ich habe zielstrebig an diesem Ziel gearbeitet und habe beide Kredite in diesem Jahr, bereits vor Ablauf der mir selbst gesetzten Frist, getilgt. Wenn Du etwas erreicht hast, setze Dir neue Ziele. Arbeite nie ziellos vor Dich hin, denn dann weißt Du nicht, wofür Du es tust. Denke groß und positiv.

Fazit: Irre, Du hast wirklich alles gelesen – Respekt! Ich hoffe, Du konntest für Dich einiges mitnehmen, um Dein Business auszubauen oder zu starten. Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und Freude bei Deinem Vorhaben. Und ich würde mich sehr freuen, von Deinen Erfahrungen hierunter als Kommentar zu lesen.

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