Hundebilder am Strand von Niendorf

Dynamische Hundebilder am Strand aufnehmen

Im Dezember traf ich mich für neue Hundebilder mit Yvonne Plate von Troubledogs Hundetraining & Coaching. Als Location wählte Yvonne die Steilküste und Strandabschnitt in Niendorf. Wir trafen uns bei Edeka Jens am Paduaweg, von dort aus gingen wir alle gemeinsam zum Strand. Yvonne und ihre beiden Hunde, Shari (Dobermann) und Java (Deutscher Schäferhund/Malinois-Mix), waren sichtlich aufgeregt.

Hundebilder am Strand

Als Fotograf Ruhe ausstrahlen

Sicherlich ist es nicht für jeden gleich, vor die Kamera zu treten. Die einen sind aufgeregt, die anderen bringen bereits etwas Erfahrung mit und sind dabei etwas ruhiger. Wenn ein Kunde aufgeregt ist, empfehle ich, Ruhe auszustrahlen. Im Gespräch den Kunden abzuholen und ihn etwas abzulenken. Ganz wichtig ist, ihn nicht alleine zu lassen und ihm klare Anweisungen zu geben. Ihm dabei auch etwas Zeit zu geben sich auf diese neue und ungewohnte Situation einzulassen.

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Vorbereitung auf das Hundeshooting

Im Vorwege besprachen Yvonne und ich den Ort, wo wir die Hundebilder machen wollten. Da ihre Hunde der Kategorie „schwierig“ einzuordnen sind, wählten wir den Strand in Niendorf, da zu dieser Jahreszeit sich hier nicht zu viele Menschen aufhielten die, die Hunde hätten ablenken können.

Wir hatten schönes Wetter an diesem Nachmittag, aber wie bereits im Vorwege über die Seite https://www.sonnenverlauf.de/ nachgesehen, stand die Sonne bereits sehr tief gegen 14:00 Uhr. Die angedachten Bilder an der Steilküste, nahmen wir im Schatten auf. Das wussten wir bereits vorher und arrangierten uns mit der Situation.

Schwierige Lichtverhältnisse meistern

Aufgrund des Schattens den die Steilküste und die angrenzenden Bäume warfen, war das Licht schwierig. Der untere Bereich der Bilder war häufig dunkel. Der obere Bereich der Bilder durch den klaren Himmel und die Sonne hell. Aufgrund der Aussage der Hundebilder, die sich Yvonne wünschte (dynamische Hundebilder) habe ich mich gegen einen Blitz entschieden. Zum einen weil die Hunde nie denselben Abstand zu mir als Fotograf hatten und ich dazu im Serienbildmodus fotografierte. Die Belichtungsmessung habe ich stets auf dem dunkelsten Punkt der Hunde oder des Hundes gelegt. Ebenfalls, wenn ich dazu Yvonne fotografiert hatte.

Schwierige Lichtverhältnisse

Tricksen bei Hundebildern

Wie auf dem vorigen Bild zu sehen ist, hätte man bei diesem zum Beispiel einen Blitz einsetzen können. Aber wie erwähnt, habe ich mich bewusst gegen einen Blitz entschieden. Stillleben wäre gut geeignet um eine Harmonie zwischen Akteur und Hintergrund zu schaffen, aber da wir uns im Vorwege auf Dynamik festgelegt hatten. Hatte ich diesen nicht mit. Im Nachhinein hätte ich ihn gerade aufgrund dieser Lichtsituation, wie auch bei dem Bild auf den Steinen am Anfang, gerne mitgehabt. Ergo, als Memo für mich: Lieber beim nächsten Mal einen mobilen Blitz dabeihaben.

Die Sonne stand hinter uns und verschwand zu dieser Zeit hinter einer Häuserfassade. Yvonne und ihre Hunde befanden sich im Schatten. Beim hochziehen des Helligkeitsreglers brannte natürlich der Himmel aus. Um dennoch einen schönen Hintergrund zu haben, fügte ich mit Luminar einen neuen Hintergrund ein und passte das Bild etwas an.

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Dynamische Hundebilder am Strand

Shari ist ein kleiner Wirbelwind und fegte am Strand zeitweise hin und her. Perfekt für dynamische Hundebilder. Im Serienbildmodus hat man deutlich mehr Glück, den einen perfekten Schuss zu landen. Wie das nachfolgende Bild. Shari befand sich gerade im Sprung, wirbelte Sand hinter sich auf, der durch das Bild flog und schaute dabei noch auf mich herab. Da wir uns komplett im Schatten befanden, arbeite ich mit Dodge and Burn in der anschließenden Bildbearbeitung der Hundebilder, um den Fokus speziell auf den Hund zu lenken.

Dynamische Hundebilder

Hundebilder auf der Seebrücke in Niendorf

Der letzte Ort für dieses Hundeshooting an diesem Tag war die Seebrücke. Am Ende des Stegs in Niendorf befand sich gegen 15:00 Uhr noch etwas Restsonne. Aber der Steg ist immer gut besucht, so mussten wir uns eine Stelle suchen, an der wir möglichst ungestört ein paar Bilder machen konnten. Das Licht die untergehende Abendsonne ist hervorragend geeignet für Portraitaufnahmen. Ebenso wie die Morgensonne. Als Objektiv wählte ich ein Weitwinkel. Ich lag quasi eineinhalb Meter von Yvonne und ihren Hunden entfernt.

Hundebilder Seebrücke Niendorf

11 Tipps für gute Hundebilder

  1. Für Dynamische Aufnahmen, kurze Verschlusszeiten wählen
  2. Wenn sich die Lichtverhältnisse permanent ändern, die Kamera auf ISO-Automatik stellen
  3. Den Serienbildmodus verwenden
  4. Als Fotograf Kleidung wählen, mit der man sich auf den Boden legen kann
  5. Eine Position wählen, die sich auf Augenhöhe des Hundes oder darunter (Froschperspektive)
  6. Schütze Deine Fotoausrüstung! Durch aufgewirbelten Dreck kann auch mal etwas auf Deine Kamera fallen. Nimm zum Beispiel einen dünnen Müllsack und ziehe diesen über Kamera und Objektiv. Fixiere das Ganze mit Gummibändern. Natürlich so, dass Du noch Einstellungen an Kamera und Objektiv vornehmen kannst
  7. Mache Dir im Vorwege Gedanken darüber und spreche Dich mit dem Kunden ab, welche Bilder beim Hundeshooting herauskommen sollen. Mach Dir kleine Notizen oder suche Dir im Vorwege Beispielbilder heraus
  8. Schaue Dir den Sonnenverlauf an, um Dir im Vorwege Gedanken über die Kameraeinstellungen zu machen
  9. Nimm am besten eine weitere Person mit, die mit einem Spielzeug den Blick des Hundes leiten kann und er da hinsieht wo Du möchtest
  10. Einen mobilen Blitz mitnehmen
  11. Zu guter Letzt: Lade Deine Akkus alle auf und nimm genügend Speicherkarten mit. Im Serienbildmodus ist Speicherplatz im Nu voll!

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Ruhe ausstrahlen als Hundefotograf

Fazit: Hundebilder sind meiner Erfahrung nach mit Kinderbildern zu vergleichen. Situationen ändern sich schnell, da Hunde wie Kinder ständig in Bewegung sind. Stelle Dich darauf ein. Bereite Dich auf das Hundeshooting, wie eigentlich auf jedes Shooting gut vor. Bei aufgeregten Kunden und Hunden, strahle Ruhe aus.

Das tust Du alleine dadurch, dass Du gut vorbereitet bist und klare Anweisungen erteilst. Das gibt dem Kunden Sicherheit und er muss sich keine Gedanken darüber machen, wie er zu stehen hat oder tun soll. Das heißt, kommuniziere während des Shootings auch mit dem Kunden, lasse ihn nie alleine und sprich mit ihm. Zum Beispiel, Kopf leicht nach links drehen, Kinn nach unten usw.

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