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Fotograf aus Lübeck Andre Leisner
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Outdoor-Bewerbungsbild – Bewerbungsfotos draußen machen

Outdoor ein Bewerbungsbild – sieht das gut aus? Meine Kunden sagen Ja. Ich finde Bewerbungsfotos draußen lebendiger, sympathischer, aussagekräftiger und trotzdem seriös.

Aber man muss natürlich differenzieren, zwischen einem Freizeitschnappschuss und einem gut in Szene gesetzten Bewerbungsbild. Im Nachfolgenden gebe ich einen kleinen Einblick in die Outdoor-Bewerbungsbild-Fotografie.

Outdoor-Bewerbungsbild
Outdoor-Bewerbungsbild

Ist ein Bewerbungsbild Pflicht?

Nein, ein Bewerbungsbild ist in Deutschland keine Pflicht (mehr). Auch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sagt aus, dass eine ordentliche Bewerbung kein Bewerbungsbild enthalten muss.

Es gibt unabhängig davon Pros und Contras, die für und gegen ein Bewerbungsbild sprechen. Vergleichen wir das doch ganz einfach mal mit einer Datingplattform. Würdest Du persönlich lieber jemanden mit oder ohne Bild matchen? Die Person kann durch einen guten Text auf sich aufmerksam machen und Interesse wecken …

Mit einem guten Bild punkten…

… aber mal ehrlich, wenn zwei identische Profile vorhanden sind und das eine davon dazu noch ein gutes Bild enthält, stehen die Chancen wohl besser für das Profil mit Bild, oder? Überträgt man dies auf den Bewerbungsprozess und den Personaler, der zwei Bewerbungen in den Händen hält:

Beide sind sehr ähnlich und er muss sich aufgrund einer Deadline schnell entscheiden und kann nicht so viele Bewerber an einem Tag einbestellen. Seine Entscheidung wird dann sehr wahrscheinlich auf die Bewerbung mit Bild. Nun möchtest Du aber sicher wissen, wie ein Bewerbungsbild draußen entsteht, oder?

Die Wahl des richtigen Hintergrunds

Ein Businesshintergrund kann für Angestellte oder Bewerber in Führungspositionen gleich sein. Der Fotograf sollte nur wissen, wo der geeignete Hintergrund zu finden ist.

Glasfronten wirken sehr edel und sind mit einer möglichst niedrigen Tiefenschärfe eine hervorragende Wahl für ein Outdoor-Bewerbungsbild. Mit einer eingesetzten externen Lichtquelle, wie einem Blitz, lassen sich Kontraste sehr gut herausarbeiten.

Das Bewerbungsbild wirkt dadurch noch wertiger. Das Zusammenspiel zwischen Bewerber und Hintergrund kann mit einem Blitz gut gesteuert werden –  wie hell oder dunkel man also den Hintergrund haben möchte. Dies würde jetzt aber in einen technischen Exkurs führen, den ich an dieser Stelle aber nicht anbieten möchte.

Standard Hintergrund im Studio
Standard Hintergrund im Studio

Standardmäßige Hintergründe im Studio

Ein Standard-Bewerbungsfoto ist meistens mit einem Standardhintergrund aufgenommen – logisch, oder? Je nachdem, was gewünscht ist, mit einem hellen oder dunklen Hintergrund.

Der Vorteil ist hierbei, dass man nicht an Wetter oder Tageszeit gebunden ist. Nach meinem Empfinden sind die Kunden im Studio gehemmter als draußen, gemäß dem Motto: Ich bin im Studio, jetzt wird hier gleich ein Bild gemacht …die Aufregung steigt.

Draußen befindet sich nicht so viel an Studiokram und auf einmal heißt es: Es geht los! Zurück aber nochmal zum Standardhintergrund. Ein dunkler Hintergrund wirkt sehr edel, bei einem hellen ist ein starker Kontrast gegeben, so dass sich die Person kräftiger vom Hintergrund abhebt.

Wenn dem Kunden die Entscheidung schwerfällt, probieren wir verschiedene Hintergründe aus, so dass er sich auf den Bildern einen besseren Eindruck verschaffen kann, wie die unterschiedlichen Hintergründe in der Gesamtheit auf das Bewerbungsbild wirken.

Dynamische und lebendige Bewerbungsbilder draußen

In Lübeck nutze ich sehr häufig die Media Docks für Bewerbungsbilder Outdoor. Die Media Docks bieten verschiedene Kulissen, je nachdem, was benötigt wird. Möchte man die Glasfassade nutzen, bieten sich im Sommer zwei Zeitkorridore an: die frühen Morgenstunden oder der frühe Abend.

Warum Outdoor-Bewerbungsbilder bei den Media Docks?

Die Media Docks bieten eine breite Palette an Möglichkeiten. Ob Glasfront, maritimes Flair mit dem davorliegenden Yachthafen, die Brücke an der Wassertreppe, Holztore oder Weitläufigkeit. Hier ist so gut wie für jeden Geschmack etwas dabei. Grauer und schlichter Beton fehlt hier nun noch und die Auswahl wäre nahezu perfekt.

Business Shooting Media Docks
Business Shooting Media Docks

Wie erstellt man ein Bewerbungsbild, das sich von der Masse abhebt?

Rückblickend betrachtet, ist es nicht „die eine Location“, die ein Bild so besonders macht, sondern die Ausstrahlung des Bewerbers. Der Hintergrund ist nur Beiwerk, wenn auch sicherlich kein unwesentlicher Faktor.

Aber strahlt der Bewerber, fühlt sich wohl, wirkt das Foto besonders. Hier ist es als Fotograf wichtig, dem Bewerber die nötige innerliche Ruhe zu geben und gleichzeitig so zu animieren, dass er von innen heraus strahlt.

Es ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt, auf welche Themen der Bewerber oder die Bewerberin anspricht. Wie man sich stellen muss, mache ich stets einmal vor und korrigiere danach die Position meines Gegenübers.

Da mal die Schulter ein bisschen eindrehen, das Gewicht verlagern, Kopf drehen oder neigen. Und immer wieder genügend Zeit zum Entspannen geben, damit sich Körperhaltung und Mimik nicht verkrampfen.

Acht Tipps für ein perfektes Bewerbungsbild

  • Möglichst eine geringe Tiefenschärfe, für ein weiches Bokeh (offene Blende)
  • Blitz für gute und edle Kontraste
  • Dynamischer, lebendiger unaufdringlicher Hintergrund
  • Pose, in der sich der Bewerber oder die Bewerberin wohlfühlt
  • Halbprofil und frontal, beides ausprobieren
  • Verschränkte Arme oder Anlehnen ist erlaubt
  • Quer- oder Hochformat – Beides hat seinen Reiz. Am besten man macht beides. Am Ende kann man immer noch entscheiden, welches besser wirkt
  • Habt Spaß zusammen und stell Dir vor, Du verbringst die Zeit mit einem guten Freund
Perfektes Bewerbungsbild
Perfektes Bewerbungsbild

Outdoor- versus Indoor-Bewerbungsbilder

Indoor ist man nicht an Wetter oder Tageszeit gebunden, das ist der wesentliche Vorteil. Bei einem Outdoor-Bewerbungsbild muss man folgende Umstände beachten:

  • Uhrzeit (Sonnenstand und Licht)
  • Hintergrund
  • Jahreszeit (Kälte, Hitze und Wind)
  • Zusätzliche Lichtquelle (Blitz und/oder Reflektor)

Wieso ist die Sonne nicht immer gut in der Fotografie?

Dies hat einen einfachen Grund: Ist der Himmel wolkenlos, scheint die Sonne direkt auf die Glasfassade der Media Docks und man ist stark von der Sonne geblendet. Hat man ein leichtes Wolkenbild, spielt die grelle Mittagssonne keine Rolle.

Das heißt, als Fotograf sollte man stets den Wetterbericht im Auge behalten und flexibel reagieren können. Natürlich sollte dies gegenüber dem Kunden kommuniziert werden, ob dieser nun eventuell auch flexibel früher oder später zu einem Termin erscheinen könnte.

Warum spielt die Jahreszeit bei der Outdoor-Bewerbungsbildern eine Rolle?

Wind und Regen sind überhaupt nicht gerne gesehen beim Fotografieren. Durch den Wind sitzt die Frisur nicht so, wie sie sitzen soll. Der Wind könnte zudem den Blitz umwerfen – das ist mir selbst schon mal passiert. Ein Blitz mit einer Softbox auf zwei Metern Höhe ist ein enormer Windfänger, da reicht bereits eine kleine Böe aus.

Bei Regen sind die Regentropfen meist das Problem. Zum Beispiel können dadurch Punkte auf der Kleidung entstehen, auf der Haut spiegelt sich der Blitz in jedem einzelnen Tropfen.

Jahreszeit bei der Outdoor-Bewerbungsbildern
Jahreszeit bei der Outdoor-Bewerbungsbildern

Wieso kann sowohl Kälte als auch Hitze ein Problem bei Bewerbungsbildern sein?

Trägt die Person nur ein ärmelloses Shirt, sieht man bei Kälte sehr schnell eine Gänsehaut, die unter Umständen mal mehr oder weniger auf einem Bild zu erkennen ist. Oder aber die Person ist durch die Kälte angespannt, einfach weil sie friert. Hitze hingegen zaubert sehr schnell Schweiß ins Gesicht und auf die Haut. Auf der Kleidung können sich durch das Schwitzen schnell unschöne Schweißränder bilden.

Warum wertet der Hintergrund ein Bewerbungsbild draußen auf?

Ein Outdoor-Bewerbungsbild hat eine besondere Ausstrahlung. Je nach Sonnenstand und Wolkenbild sieht es auch mal an gleichem Ort und derselben Stelle anders aus als an einem anderen Tag. Eine Individualität gegenüber vorherigen Shootings ist also oft gegeben.

Bei Sonne und wolkenlosem Himmel wirkt das Bild wärmer und mit Wolken kühler. Beides sieht auf seine Art und Weise gut aus. Der Hintergrund, den ich einsetze, ist die Skyline von Lübeck, die sich in den Scheiben widerspiegelt – kaum wahrnehmbar und dezent im Hintergrund.

Durch den Einsatz einer niedrigen Blende erhält man ein weiches Bokeh, einen nicht aufdringlichen Hintergrund. So viel, dass der Hintergrund wahrnehmbar ist, aber nicht von der Person ablenkt. Die Person ist beim Bewerbungsbild stets im Mittelpunkt, während der Hintergrund das Bewerbungsbild abrundet.

Welcher Hintergrund ist für Outdoor-Bewerbungsfotos geeignet?

Am besten verschafft man sich einen kurzen Überblick auf der Webseite des Unternehmens, bei dem man sich bewerben möchte. Auf der kannst Du Dir durch die vielleicht existierenden Teambilder einen ersten Eindruck verschaffen.

Ist es zum Beispiel ein sehr nachhaltig denkendes Unternehmen, das einen starken Naturbezug hat, ist eine gewählte Location im Grünen vielleicht eine gute Wahl. Hier könnte man in Lübeck den Stadtpark oder in der Nähe des Krähenteichs eine Location wählen.

Bei den Media Docks hingegen kann man grundsätzlich nicht viel falsch machen und diese wären bestimmt auch eine gute Wahl.

Businessbild bei den Media Docks
Businessbild bei den Media Docks

Warum macht die Sympathie ein gutes Outdoor-Bewerbungsbild?

Die Sympathie ist der Schlüssel für ein gutes Bewerbungsbild. Ob ein Fotograf sympathisch ist, bewerten die Kunden. Einen guten Einblick gewährt hier ein Bewertungsportal, wie zum Beispiel bei Google Maps. Was schreiben Kunden über den Fotografen?

Hier einige Tipps von mir für den Kunden und Fotografen:

  • Nimm Dir Zeit für das Outdoor-Bewerbungsbild-Shooting
  • Atme tief durch und freue Dich auf das Shooting
  • Kommt ins Gespräch. Das kann zum Beispiel ganz banal anfangen, indem man über das Bild spricht (was ist gewünscht: horizontal oder vertikal), wo soll das Bild auf der Bewerbung hin? Davon ist wiederum die Schulterstellung abhängig
  • Als Fotograf: Versetze Dich in die Lage des Kunden. Nicht jeder steht gerne vor der Kamera. Mach dem Kunden kurz vor, wie er sich stellen sollte. Worauf hat er zu achten, usw. Danach korrigiere die Haltung Deines Kunden
  • Kommuniziere stets mit Deinem Kunden. Gib ihm auch immer mal wieder einen Augenblick der Entspannung und Zeit zum Durchatmen

Die Magie, die sich schwer beschreiben lässt, ist, eine gemeinsame Wellenlänge zu finden. Das ist eine der Aufgaben, die sich einem Fotografen stellt. Empathie schadet nicht und hilft dem Fotografen dabei, zu beobachten, wie es dem Kunden gerade geht und was er braucht.

Wie erstellt man eine erfolgreiche Bewerbung?

Eine Bewerbung ist ein Zusammenspiel aus dem Text, Anschreiben, Lebenslauf und dem Bild. Heutzutage werden meistens nur Lebenslauf und Bild seitens der Unternehmen in digitaler Form verlangt. Auf Nachfrage sendet man dazu dann noch die Zeugnisse.

Welches Layout sollte man nutzen? Ich finde Canva hierzu sehr gut. Auf der Seite gibt es verschiedene Layouts zur Auswahl. Man sucht sich das passende Layout aus, trägt seine Daten ein und lädt sich die Dokumente runter. Canva bietet eine große Auswahl an kostenlosen Designs.

Bewerbungsbild Frau
Bewerbungsbild Frau draußen

Bewerbungsbild drinnen oder draußen?

90 Prozent meiner Bewerbungsbilder erstelle ich draußen. Meine Empfehlung ist es daher, ein Bewerbungsbild draußen zu machen. Am Ende entscheidet aber natürlich der Kunde.

Einen guten Überblick kann sich ein Kunde unter den Referenzen des Fotografen verschaffen, wie ein Bewerbungsbild Outdoor wirkt. Denn häufig ist es so, dass man vielleicht im Hinterkopf hat, ein Bewerbungsbild draußen könnte zu salopp aussehen und nicht seriös genug wirken.

Was passiert nach dem Bewerbungsbild-Shooting?

Nach dem Shooting sortiere ich die Bilder aus. Lösche Bilder, auf denen zum Beispiel die Augen geschlossen waren oder sonstige Outtakes. Danach erstelle ich einen Dropbox-Ordner mit dem Rest der Bilder, aus denen sich der Kunde dann seinen Favorit – oder auch mehrere Favoriten – aussuchen kann.

Dies bearbeite ich und stelle es dem Kunden danach in zwei bis drei verschiedenen Formaten zur Verfügung. Das Bewerbungsbild muss man dann nur noch in die Bewerbung einsetzen und fertig.