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Als Fotograf beim Duckstein Festival Lübeck 2021

Das Duckstein Festival Lübeck findet erstmalig nach 2019 wieder statt. Als Eventfotograf begleitete ich das letzte Festival bereits vor zwei Jahren und bin jetzt wieder als Fotograf auf dem Duckstein Festival dabei. Einen kleinen Einblick zur Eröffnung des Duckstein Festivals, mit vielen Bildern findet ihr in diesem Artikel.

Duckstein Festival Lübeck 2021
Duckstein Festival Lübeck 2021

Start des Duckstein Festivals

Ein paar Infos vorab zum Duckstein Festival

  • Das Motto des Duckstein Festivals ist dieses Jahr „Kunst, Kultur und Kulinarisches“
  • Die erste Premiere des Duckstein Festivals fand 1998 in Hamburg auf der Fleetinsel statt
  • 10 Tage können Besucher kulinarische Highlights an verschiedenen Ständen genießen und Live-Musik erleben
  • Die Besucherzahl ist dieses Jahr auf maximal 1.000 Besucher begrenzt und der Eintritt kostet pro Person 10,00 Euro
  • Natürlich gibt es beim Duckstein Festival auch das Bier Duckstein, am großen Duckstein-Zelt

Bestes Wetter am ersten Tag des Duckstein Festivals

Die Bilder mache ich wie beim letzten Mal für die bergmanngruppe. Einige Wochen zuvor hatte ich bereits angefragt, ob sie wieder Interesse an einer Zusammenarbeit hätten. Die Leiterin der Presse und Kommunikationsabteilung Sabine Vogt meldete sich sehr schnell zurück. Sie schrieb „sehr gerne!“ Einen Tag zuvor sah das Wetter noch alles andere als erbaulich aus. Aber am Freitagmorgen änderte sich dies nochmal und es bot sich eine malerische Szenerie dar. Sonne satt – sozusagen wie bestellt.

Einlass mit Ticket auf das Duckstein Festival in Lübeck
Einlass mit Ticket auf das Duckstein Festival in Lübeck

Einlass auf dem Duckstein Festival Lübeck

Nur gegen ein zuvor gekauftes Ticket ist der Einlass auf dem Duckstein Festival Lübeck möglich. Ich stand auf der Gästeliste, somit hatte ich ein Riesenglück, dass ich mich nicht anstellen brauchte und an der recht überschaubaren Schlange vorbeigehen konnte. Es war 17:30 Uhr – eine halbe Stunde vor Einlass. Ich begrüßte alte Gesichter und schaute mich auf dem Gelände des Duckstein Festivals um.

Ja, es war etwas kleiner, aber dennoch sehr schön aufgebaut und hergerichtet. Der nötige Abstand war zu anderen Personen durch die Umsetzungen (Abstände der Tische und Bänke) auf dem Duckstein Festival gegeben. Der BOB Security Service vor Ort wies Besucher freundlich darauf hin, wenn sie mal ihre Maske vergessen hatten. Ansonsten lief es friedlich ab. Zumindest, was ich mitbekommen habe.

Umhängeausweis für den Einlass aufs Gelände

Im Backstage-Bereich erhielt ich von Sabine Vogt meinen Umhängeausweis. Somit kann ich in den nächsten Tagen auch einfach aufs Gelänge um Bilder zu machen. Finde ich sehr spannend, mich in Bereichen aufzuhalten, wo man als Besucher keinen Zutritt hat und die Atmosphäre alleine genießen kann. Zum Beispiel im Backstage-Bereich oder auf der schwimmenden Bühne, um von dort Band und Publikum zu fotografieren.

Festival-Moderator Mick M.
Festival-Moderator Mick M.

Festival-Moderator Mick M. der Ansagemann am Traveufer

Mick M. gehört zum Duckstein Festival einfach dazu. Immer freundlich, nett und gut gelaunt – so kennt man ihn. Beim Einlass der Besucher begrüßte er die ersten Gäste und freute sich mit ihnen, dass das Duckstein Festival erstmals wieder stattfindet. Ich war vor Ort mit zwei Kameras (Canon R5 und R6, Weitwinkel und Teleobjektiv und Drohne) unterwegs, eine der beiden immer im Rucksack. Nach und nach füllte sich der Platz. Auf das Areal am Traveufer dürfen 1.000 Besucher. Es lässt sich schwer beschreiben, aber nach so langer Zeit wieder unter so vielen Menschen zu sein, war/ist ein schönes Gefühl.

Eröffnungsrede durch Thorsten Weis auf dem Duckstein Festival

Die Eröffnungsrede hielt Thorsten Weis an der Seite von Festival-Moderator Mick M. Die Sonne lachte von oben herab. Es war ein Gefühl der Normalität. Thorsten Weis freute sich mit den Besuchern, dass so ein Festival nach so langer Zeit wieder möglich ist. Er dankte vorab der Gastro, die besonders schwer, wie viele im Eventbereich, durch Coronamaßnahmen betroffen sind. Mick M. übernahm, als Thorsten Weis die Bühne verließ und begrüßte die erste Band auf dem Duckstein Festival – FATCAT. Ich wechselte von Weitwinkel aufs Teleobjektiv. Der Abend konnte beginnen.

Eröffnungsrede durch Thorsten Weis
Eröffnungsrede durch Thorsten Weis

FATCAT – Acht Vollblutmusiker und Kenny Joyner als Sänger

Als ich Kenny und die Band bereits im Backstage-Bereich gesehen hatte, wusste ich, die Jungs werden für ordentlich Stimmung sorgen! Sie waren verdammt gut drauf und wir kamen ins Gespräch, als ich für den ersten Flug meine Drohne startklar machte. FATCAT, sind im Genre Funk unterwegs. Die Musiker kommen aus Freiburg und waren 19 Stunden unterwegs, um in Lübeck spielen zu können. Hut ab Jungs, ein weiter Ritt! Toller Sound und eine tolle Performance in Richtung des Fotografen. Danke – hat Spaß gemacht.

Erste kurze Pause der Band um halb neun

Die erste kurze Pause gab es um halb neun. Die Sonne ging langsam unter, ich startete ein 2. Mal die Drohne. Es war ein toller Anblick. Im Backstage-Bereich kam ich kurz ins Gespräch mit Thorsten Weis. Er erzählte mir von seinem letzten Urlaub, in dem ein Guide auch immer wieder kurze Momente nutzte, um schöne Bilder vom Abendrot zu machen. Die Pause ging nur 15 Minuten und die Band FATCAT machte sich auf den Weg zurück zur Bühne, begrüßt durch einen lauten Applaus der Duckstein Festival Besucher.

Performen auf der Bühne - die Band FATCAT
Performen auf der Bühne – die Band FATCAT

Schwimmende Bühne auf der Trave

Wie eigentlich jedes Jahr – eigentlich, weil das Duckstein Festival letztes Jahr aufgrund von Corona ausgefallen ist – befindet sich die große Bühne wieder auf der Trave, Richtung Lübecker Altstadt schauend links vom Raddison und links von der MUK. Die Bühne erreicht man über einen kleinen Steg. Diesen nutzte ich auch, um näher an die Band heranzukommen. Vor der Bühne lagen vereinzelt noch ein paar kleine Boote, auf denen die Besitzer den Klängen lauschen konnten und somit den wirklichen Platz in der ersten Reihe hatten.

Die Tontechniker und Lichttechniker

Wieder mit dabei waren Sven Schubert und Meikel Frey. Sven zuständig fürs Licht und Meikel für den Ton. Ich begrüßte die beiden kurz zu Beginn des Festivals und lies sie dann in Ruhe ihre Arbeit machen. Ton und Licht – erste Sahne. Als Eventfotograf auf dem Duckstein Festival zu arbeiten, die Musik genießen können und dazu noch das schöne Licht auf der Bühne, dass die Musiker hervorragend in Szene setzten zu erleben, war großartig. Zeitweise musste ich mich selbst schon bremsen, weil sich durch die Lichter immer wieder schöne Motive ergaben.

Handylichter vom Publikum
Handylichter vom Publikum

Publikum bitte Handylichter anmachen

Wofür früher das Feuerzeug genutzt wurde, an dessen Stelle rückt heute das Handylicht. Kenny von der Band FATCAT forderte freundlich das Publikum auf, ihre Handys rauszuholen und das Licht anzumachen. Ein Moment, in dem ich mich von der Band wegdrehte und diese tolle Szene festhielt. Zuvor hatte Kenny das Publikum mit zum Singen eingebunden. Er hat nicht nur eine begnadet gute Stimme, sondern ist auch ein geborener Entertainer. Der Abend neigte sich für mich langsam dem Ende. Ich hatte versprochen Sabine Vogt die Bilder am selben Abend zukommen zu lassen.

Sichten und Aussortieren der Bilder des Duckstein Festivals

Bevor es nach Hause ging, aß ich noch einen Bürger an einem der Foodtrucks. Sehr lecker! Zu Hause setzte ich mich gleich an meinen Schreibtisch, sortierte und bearbeitete die Festivalbilder aus und packte diese in einen Ordner für Sabine. Es war mittlerweile Mitternacht, aber dennoch erhielt ich wenige Minuten später von Sabine noch ein „Danke“.

Kenny Joyner Sänger der Band "FATCAT"
Kenny Joyner Sänger der Band „FATCAT“

Das Programm des Duckstein Festivals für die nächsten Tage

Das Programm für die nächsten Tage sieht super aus. Das Wetter bisher nicht und ich hoffe, dass es sich wie am ersten Tag noch etwas ändern wird. Wäre doch schade, wenn zum ersten Mal wieder so ein Event stattfindet und es die ganze Zeit nur regnet. Ich drücke uns die Daumen und freue mich auf die nächsten Bands.

Florian Künstler auf dem Duckstein Festival

Florian Künstler habe ich zuletzt auf der Travemünder Woche fotografiert und davor 2019 auch auf dem Duckstein Festival. Es ist schwer zu beschreiben und ich tue dies jetzt aus meiner Wahrnehmung als Fotograf – er ist ein unglaublich freundlicher Mensch, zeigt Emotionen und gibt viel von sich Preis. Er sagt, was er denkt und das macht ihn so nahbar. Quasi den Künstler zum Anfassen. Auf der Travemünder Woche hatte es wie aus Kübeln gegossen und als es beim Duckstein Festival kurz anfing zu nieseln, dachte ich, „man der Jung hat aber auch ein Pech.“ Aber der leichte Nieselregen war nur von kurzer Dauer. Neben dem Fotografieren, lauschte ich seiner Stimme – ein toller Abend.

Florian Künstler auf dem Duckstein Festival
Florian Künstler auf dem Duckstein Festival

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